Ausstellung '200 Jahre Sonnengesellschaft Speicher'

Kuration/Ausstellungsarchitektur, in Zusammenarbeit mit Maria Nänny

Hof Speicher AR

Die Sonnengesellschaft Speicher ist die älteste Lesegesellschaft im Appenzellerland. Zu ihrem 200-jährigen Jubiläum schenkt sie sich eine Ausstellung mit zahlreichen Begleitveranstaltungen. 

Das Museum für Lebensgeschichten wurde 2005 vom Künstler H. R. Fricker als Kunst am Bau ins Leben gerufen und befindet sich im Erdgeschoss der Seniorenresidenz Hof Speicher. Die Gänge rund um den Erschliessungskern bilden die Ausstellungsräume. Im Gegensatz zu klassischen "leeren" Museumsräumen ist das Erdgeschoss durch viele Türen, Beschriftungen, Möblierungen, Garderobe etc geprägt. Daher besteht das Ausstellungs-Konzept darin, den Rundgang möglichst kompakt und zusammenhängend mit grosszügigen Plakaten zu gestalten. Die Farbe Altrosa in Kombination mit einem schmutzigen Orange bilden einen Kontrast zum dunklen Schieferboden und wertet die eher nüchterne Stimmung der Seniorenresidenz auf.

Ausstellung 'Bauen im Dorf'

Kuration, Ausstellungsarchitektur

Appenzeller Volkskunde-Museum Stein AR 2011

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Ulrich Müther - Schalenkonstruktion in Mecklenburg-Vorpommern

Buchpublikation 2008, 4. deutsche Auflage 2016

DAM Architekturbuchpreis 2009

Ulrich Müther - Schalenkonstruktion

Kuration, Ausstellungsarchitektur

Ausstellung im Architekturforum Zürich 2009

"Up Hill"

in: il Gottardo - landscape, myths and technology, Forschungsarbeit ETH Zürich / AA Mendrisio, S. 737-764, 2016

Tausend Marmorsteine - ein neues Herz für die Kathedrale

Dok-Film 2015

Die Stiftskirche St.Gallen ist eine der prachtvollsten Sakralbauten des Spätbarocks. Sie gehört seit 1983 zum Unesco-Welterbe. Nun wird das ehrwürdige Gotteshaus einer anspruchsvollen Operation unterzogen: Es erhält ein neues Herz.
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums schenkt der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen der Kathedrale einen neuen Altarraum. Der Bau des Altarpodests und der lithurgischen Objekte erfordert höchste Handwerkskunst. Der mit Ornamenten durchsetzte Terrazzobelag wird sorgfältig Schicht für Schicht erstellt. Nach vielen aufwendigen Arbeitsschritten kommt seine wahre Schönheit schliesslich ans Tageslicht. Erst jetzt wissen die Altarbauer, ob ihr Werk gelungen ist.